Meine Wohnung Part 3 - Wohnzimmer

Der 2. Große Akt war das Wohnzimmer.

Die riesigen dunkelbraunen Holzzierbalken mussten raus und auch den Putz wollte ich nicht mehr haben. Der Plan war einen großen hellen Raum zu schaffen trotzt der Dachschrägen.

Die vielen Deckenstrahler waren super, aber leider für meine neue Einrichtung am falschen Platz.
Da die Decke jedoch an vielen Stellen eh schon offen war, habe ich sie gleich mit Papa noch umgesetzt – gespachtelt werden musste die Decke ja mit und ohne neue Lampen. Die Löcher von den Balken wurden auch mit Gipskarton wieder verkleidet und dann ging das große Spachteln an der Decke los.

Die Wände waren mit einem feinen „Landhausputz“ überzogen – dieser ist in allen Räumen, im Wohnzimmer wollte ich ihn jedoch raus haben. Also mussten alle Wänden mit dem Langhalsschleifer abgeschliffen werden und anschließend genau wie die Decke auch gespachtelt werden.

Als das fertig war, wurde der Raum einmal komplett mit Glattvlies tapeziert und danach gestrichen.

Hierzu ein kleiner Einschub:

Ich finde es so lustig dass viele Leute mich fragen, ob ich als Maler mein Zimmer /meine Wohnung oft renoviere -  Ganz klar: Nein – es ist zwar mein Beruf, aber ich möchte nicht immer alle Möbel umrücken, alles abdecken und alle paar Monate einen riesen Aufwand betreiben

Die zweite Frage, die oft gestellt wird, ob bei Malern zuhause immer alles ganz bunt ist. Die Frage kann ich für meinen Teil auch verneinen. Ich mag eher ruhige Töne beige und grau kombiniert mit ein wenig Farbe – siehe meine neue Bar – außerdem bin ich gerne flexibel mit meiner Dekoration :D

Das gröbste war nun fertig. In der gesamten Wohnung lackierte ich die Türen und Türzargen noch um und dann war es auch schon fast geschafft…

Wir fanden schnell eine passende Couch und auch einen TV Schrank, der Tisch und die Stühle sind vorerst noch aus der alten Barbestuhlung aber irgendwie passt es.

Als die Couch geliefert wurde ging das Drama jedoch wieder los. Sie musste ins 2. OG, passte jedoch nicht richtig durch das enge Treppenhaus. Die 2 Jungs merkten das trotz vorher angekündigter Bedenken erst als sie im 1. OG feststeckten und das ganze Treppenhaus – auch ein Landhausputz - voller Macken war.

Das ist ja wirklich schön, dass das die Versicherung zahlt – aber wer muss es letztendlich alles wieder reparieren - Ich – und so hatte ich während den ganzen Umbauarbeiten und dem Einzug auch noch ein Treppenhaus zu renovieren.

Mittlerweile ist alles fertig und ich bin froh, dass ich vorerst nicht bei mir zuhause werkeln muss.

Jetzt noch ein kleiner Einblick in den Rest meiner Wohnung, wobei dort nicht so viel renoviert werden musste: 
Das Bad bekam noch einen kleinen Feinschliff mit einer neuen Duschtrennwand – der Rest war sehr neu also perfekt.

Flur und Durchgangszimmer wurden „nur gestrichen“ und dann von uns eingerichtet. Das Schuhregal und den Tresen als Anrichte habe ich dann noch selbst gebastelt und malerisch gestaltet.

Denk immer daran, …

… es kommt auf Dich an, wie bunt Dein Leben ist!

Jessica Jörges

HI! ICH BIN JESSICA!

Auf Bunte Zukunft berichte ich euch regelmäßig über meine Ausbildung zur Malerin- und Lackierererin.

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